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Als Journalist, Autor, Publizist und Fotograf stehen bei mir besondere Menschen, Orte, Länder und Themen im Mittelpunkt. In Hamburg, Deutschland, Dänemark und Nordeuropa, Europa und gelegentlich auch der weite(re)n Welt. Der Blick geht dabei auf das Wesentliche, auf die oft unsichtbaren Details, auf kleine Geheimnisse und Besonderheiten, ohne den Kern der Story zu vernachlässigen. Fakten und Atmosphäre. Harte News und weiche Stimmungen.
In meinem Blog "Lang auf Reisen" schreibe ich regelmäßig über Begegnungen, Reisen, Menschen, Veranstaltungen und andere Themen, die mich aktuell bewegen.

TIERPARK Hamburg (cs). Der Tierpark Hagenbeck hat eine neue Attraktion: Gestern wurde der neue Flamingoteich eingeweiht. Nach mehr als einem halben Jahr Umbau- und Renovierungsanlagen durften die mehr als 130 tiefrosafarbenen Flamingos der Hamburger Familienattraktion zum ersten Mal die umfassend neu gestaltete Anlage erkunden. Rund 1000 Quadratmeter Wasserfläche stehen den Wasservögeln nun zur Verfügung. Dazu eine Brutinsel, in der die aus Afrika stammenden Flamingos Ruhezonen finden. Das Herzstück der neuen Anlage bilden – unsichtbar für Zoobesucher – mehrere Filteranlagen, die das Wasser sowohl biologisch wie mechanisch in mehreren Stufen permanent reinigen. „So garantieren wir den Flamingos jederzeit beste Lebensbedingungen“, sagt Tierpfleger Roy Teege im Gespräch mit unserer Zeitung. „Auch bei Hagenbeck merken wir, dass bei steigenden Temperaturen die Wasserqualität schneller sinkt als noch vor einigen Jahren.“ Rund eine Million Euro kostet die neue Flamingoanlage im Tierpark Hagenbeck. Sie ist Teil des sogenannten Afrika-Panoramas – eine der berühmten Attraktionen des Zoos. Die historische Kulisse gestaltete Tierparkgründer Carl Hagenbeck bereits 1907. Heute steht die Ansicht unter Denkmalschutz. //

INFRASTRUKTUR und WIRTSCHAFT Viborg (cs). Die jungen Dänen lieben das Auto – auch die jungen Dänen, muss man sagen, denn mit fast drei Millionen registrierten Pkw im ersten Halbjahr meldete das nationale Statistikamt einen neuen Höchstwert: Mit genau 2.962.726 angemeldeten Autos erreichte das Königreich im Juni einen historischen Rekord. Und der Trend zum Auto setzt sich auch in den jüngeren Generationen fort. Laut einer vor wenigen Wochen veröffentlichten Umfrage der größten dänischen Online-Fahrzeugplattform Bilbasen zieht mehr als die Hälfte der 18- bis 30-jährigen Däninnen und Dänen die Anschaffung eines eigenen Autos in Erwägung. Dies kann ein E-Auto oder Verbrenner sein. Das Entscheidende: Ist ein Autoschlüssel erst einmal im Haus, erscheint ein Leben ohne eigenes Fahrzeug als kaum noch vorstellbar.

WISSENSCHAFT Kopenhagen (cs). Schlafen und schwitzen – die Hitzetage, die Europa einschließlich Schleswig-Holstein so früh wie noch nie im Griff hatten, sind ein im wahrsten Sinn des Wortes brennender Beleg dafür, dass Sommerwochen selbst bei uns für immer mehr Menschen zu einer körperlichen Herausforderung werden. Denn nicht nur im Süden Europas kühlt es nachts zwischen Juni und August oft nicht mehr ab. Selbst in noch vor wenigen Jahren als garantiert „hitzefrei“ geltenden Regionen im Norden werden sogenannte Tropennächte zur neuen Normalität (s. Sonderkasten). Und die Gefahren für die öffentliche Gesundheit wachsen, belegt eine jetzt vorgestellte Studie führender Schlafforscher. „Wir sehen weltweit Belege dafür, dass selbst mäßige Anstiege der Nachttemperaturen dazu führen, dass die Nächte für viele kürzer ausfallen und die Menschen in den kürzeren Schlafphasen mehr schwitzen als früher. Das hat spürbare Auswirkungen auf die individuelle Gesundheit – quer durch alle Bevölkerungsschichten“, sagt Kelton Minor im Gespräch mit unserer Zeitung. Der in den USA geborene Experte war als außerordentlicher Professor am Institut für Psychologie sowie am Copenhagen Center for Social Data Science der Universität Kopenhagen als einer der Experten an der im Fachmagazin „Sleep“ in Oxford erschienenen Untersuchung „A wake-up call for a global climate and sleep task force“ (dt. Weckruf für eine globale Klima- und Schlafanstrengung) beteiligt.
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Stand aller Angaben soweit nicht anders angegeben: 2026.
